FOTOSTUDIO

war früher eine tolle sache zum angeben….toller alter hinterhofloft mit charme und 5 meter hohen decken und schmiedeeisernen säulen sowie sprossenfenster (zog leider im winter die kälte durch) und vor der tür 50 leere flaschen zurückgeblieben von der letzten party…. alles natürlich wenigstens mit kanalblick (hamburg) oder u-bahnblick(berlin) oder begrüntem innenhof(düsseldorf)…allerdings sind diese zeiten für viele von uns vorbei seitdem auch die immobilienwirtschaft diese gebäude entdeckt hat …tolles loft nach grundsanierung mit kanalblick und 120quadratmeter für nur 650.000€ zu verkaufen…und die fotografen also entweder sich schmollend in ihre wohnungen zurückziehen und dort ein büro im zimmer des sohnes eröffnen oder sich in studiogemeinschaften zusammenfinden und zu dritt sich in ministudios in öder vorstadtlage langweilen…die geschäfte gehen nicht gut, die rollläden sind unten und der fotograf weiss mal wieder nichts besseres zu tun als heldengeschichten aus der guten alten zeit  in seinem blog zu verbreiten… 🙂

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2 Antworten zu “FOTOSTUDIO

  1. Obwohl mir das Foto durch die poppige Farbgestaltung sehr gut gefällt, bekommt es doch durch deinen Text eine ganz andere Bedeutung. Hört sich deprimierend an, daher verzichte ich mal auf das Klicken des „Like“ Buttons

    • so deprimierend war es nun eigentlich nicht gedacht, es ändert sich halt alles und ich kenne noch die anderen zeiten mit den grossen studios, das ist definitiv vorbei und wenn man sieht wie die kollegen in london und new york arbeiten… die leihen sich mittlerweile auch noch die kameras… es ist halt so das die honorare nicht mit den gestiegenen ansprüchen (miete,technik,computer) mithalten und man , vor allen in den grossen städten , sich einen neuen weg überlegen muss….der ist anders als der alte aber nicht unbedingt schlechter, daher bin ich nur bedingt traurig über den verlust des studios….kann jetzt etwas sorgenbefreiter mich um die inhalte meiner bilder kümmern und im fall des falles miete ich ein studio und muss nicht mehr jeden job annehmen…das ist ein eindeutiger vorteil….weshalb mein artikel zwar ein wenig die augenblickliche situation des berufsfotografen reflektieren soll aber auch nicht in trauersosse versinkt 🙂
      lg, jürgen

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