full house…

st-peter ording 3.2014… herrscht in meinen regalen mit fotoequipment..irgendwie bedingt jeder job den kauf einer speziellen ausrüstung  und jeder gewinn führt zur luststeigerung, sprich shoppingrausch bei diversen kameraherstellern…(frauen kennen das gefühl vom schuhkaufen) und füllt danach meine tamrac taschen und die hochregal…und setzt staub an bis es veraltet ist und schleunigst ersetzt werden muss, also ca. alle 2 jahre 😦   und dieses jahr ist auch noch photokina !  ….der fotograf flüchtet also in die einsamkeit um wenigstens den kopf leer zu bekommen umsomit wieder platz für konstruktive entscheidungen zu haben…und träumt von der zeit wo der kauf einer sinar p2 einen zwar ruinierte aber auch die nächsten 25 jahre keine weiteren anschaffungen mehr nötig waren…ok, andere zeiten, andere sitten…aber so geht das nicht weiter…esse nur noch brot vom vortag aber der neue high end supermac kommt in 2 wochen…und wenn es daran geht nun auch noch am rotwein zu sparen versiegt endgültig die lebendslust…was ist zu tun ?  vielleicht hilft die flucht nach vorn, also keine kleinbildknipse mit 20 objektiven  sondern eine mittelformat mit digitalem rückteil und den klassischen 3 objektiven ?   im canon forum gab es neulich eine heftige diskussion um jemanden der sein ganzes kb zeug ebay in den rachen warf und sich statt dessen eine hasselblad zugelegt hatte…das für und wider dieser einstellung wurde natürlich schwer weltanschaulich geführt und reicht von :der blödmann bis hin zu : ich würde auch gerne…habe aber leider die nötige kohle nicht und kaufe als ersatzhandlung zur canon ausrüstung noch eine nikon d800e …womit die nächste kameratasche gefüllt wird ….ach ja , eigentlich sollte der kopf ja auch frei sein für neue bildideen statt für ständig neue technikkäufe …auch wenn hier ein bekanntes kaufhaus jede woche sugeriert man sei blöd wenn man da nicht mitmacht…der frische nordseewind tat sein gutes und ein entschluss war gefasst : ich behalte die kleinbildausrüstung und lege mir eine nette phase one ausstattung zu ! das ei des kolumbus !! wie ??? , neue kameratasche erforderlich, neue geldausgaben in schwindelner höhe ?…nun seid mal nicht pingelig,  grosse entscheidungen verlangen halt auch grosse opfer 🙂

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21 Antworten zu “full house…

    • erzähl das mal meinen kunden bei den preisverhandlungen zu einem neuen job 🙂 die denken sie zahlen für einen golf und hätten aber gern einen porsche…
      beste grüsse,
      jürgen

  1. Very beutiful and high quality phots. Like them! Thanks for liking my blog. I write mostly about environment, fashion and everyday life as a student. For the moment I´m in Peru for 3 months, and the blog is now more the blog of a traveller in combination with what I wrote before.

    • 🙂 ich denke tatsächlich an ein viertes objektiv, also die klassiker 50mm,80mm,120mm makro und dazu hätte ich gerne das 28mm.superweitwinkel…allein der preis für dieses teil 😦
      mal schauen…
      beste grüsse, jürgen

    • hallo petra,
      typisch männliche probleme …wolltest du sicher sagen , oder 🙂 der eine braucht ein dickes auto , der andere das längste objektiv…aber im ernst, wenn du beruflich mit der fotografie beschäftigt bist sind das natürlich probleme die sich stellen…da man sich mit jeder investition ja auf eine technische richtung festlegt…und nicht immer weiss ob diese dann in 4-5 jahren die richtige ist…aber keine sorge, die nächsten beiträge werden wieder inhaltlich anspruchsvoller 🙂
      lieber gruss, jürgen
      ps : habe gerade deine tollen nebelfotos gelesen, sitze jetzt hier in hamburg bei strömendem regen vor dem rechner und träume von meiner zeit im münsterland (lüdinghausen)

      • Ja ganz klar, das sind Problem die Du als Foograf natürlich bedenken mußt.. ich habs leicht, ich mach nur ein paar Bilder.
        Ja, ich liebe es hier, Nebel, mal Sonnenaufgänge (ja ich weiß kitschig! macht nix)… alte Fachwerkhäuser… viel Weite…
        LG, Petra

  2. Ich glaub, ich steig jetzt auch in die Berufsfotografie ein. Nicht, dass ich erwarte, damit jemals Geld verdienen zu können, aber so hätte ich immer die passende Ausrede parat, wenn ich mal wieder planlos säckeweise Geld zu meinem Dealer (auch Fotofachgeschäft genannt) schleppe. Geld für den Rotwein muss man aber noch haben, damit man hinterher auch schön auf die neuen Teile anstossen kann.
    Dann hau rein und mach Dich glücklich, hast Du Dir redlich verdient.
    Viele Grüße
    Stefan

    • stimmt, als berufsfotograf gibt es ein paar toller ausreden : man darf über jeden zaun klettern, unsinnig viel technik kaufen, ständig pleite sein, zuviel rotwein trinken und zu laut fluchen, zu lange vor dem computer sitzen und zuviel zeit mit unverständlichen schreiben diverser institutionen verbringen die alle eins wollen : mein liebes kleingeld :-)…leider gibt es keine ausrede für schlechte fotos…da gilt auch ein : der kunde wollte es so ….nicht wirklich !
      danke, rotwein ist getrunken, mittelformat bestellt, jetzt müssen die fotoideen her !
      beste grüsse,
      jürgen

  3. hallo birgit,
    na vielen dank…ich habe schon gesehen das die aussicht bei euch noch besser ist…von den temperaturen vermutl. mal ganz zu schweigen …:-)
    gruss,
    jürgen

  4. Na also ich wär schon froh, wenn ich nur die Kohle für die D800 hätte… Das sind Probleme! 😉
    Wie sagte Salgado mal: Ein guter Fotograf braucht eher gute Schuhe als eine sauteure Kamera. Konnte er aber vielleicht auch nur sagen, weil er sich jedes denkbare Equipment leisten kann. Hmm. 🙂

    • luxusprobleme 🙂 ….aber salgado hatte für seinen bereich der fotografie und seine zeit natürlich recht…obwohl, fotografierte er nicht mit einer leica ?…sowas kann ich mir bis heute nicht leisten…klar ist aber auch das gerade die werbefotografie, und mit der verdiene ich mein geld, einem extrem hohen investitionstempo ausgesetzt ist…teilweise weil die kunden die megapixelgrösse verlangen….und das bedeutet für viele fotografen in diesem bereich durchaus ein problem da mitzuhalten…gute schuhe braucht man übrigends heute auch…auf der suche nach einer vernünftigen bank mit relaxten kreditlinien 🙂

      • …das kann ich mir vorstellen! Der Leidensdruck ist da beim journalistischen Fotografieren glücklicherweise nicht annähernd so hoch. 🙂

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