no risk, no…

deich…fun , oder war das andersrum ?  neulich ging es mal wieder um den besten Weg zum Berufsfotografen …alle jungen Zuhörer  wollten den entschiedenen Tipp wissen und wir altgestandenen Profis vorn auf dem Podium bekamen uns schwer in die Wolle..jeder fand natürlich den eigenen Weg am lobenswertesten und leider gibt es tatsächlich nur den einen, den eigenen Weg….Hindernislauf garniert mit einigen Ratschlägen der besserwissenden schonlangedabei Profis…im Gegensatz zur landesüblichen Beamtenlaufbahn ist die des Berufsfotografen in keiner Weise planbar , man kann eine Ausbildung machen im klassischen Sinn wie Lehre/Meister …man kann studieren an der FH…man kann auch beides hintereinander machen wenn man die Zeit hat…oder auch direkt mit seiner Mappe losstürzen und den potentiellen Kunden die Tür einrennen…Fakt ist aber soweit ich das beurteilen kann : Die Beherrschung der Technik macht nur gut 20% aus, viel wichtiger ist die eigene Energie und die Fähigkeit zur Frustbewältigung sowie zur ständigen Selbstmotivation…dann sollte man auch noch ein guter Selbstdarsteller sein und sich nicht hinter der Studiotür verschanzen…Von Finanzen Ahnung zu haben ist wichtig und der beste Freund sollte ein guter Rechtsanwalt sein, der jeweilige Lebendsabschnittspartner am besten Steuerberater sein und für den Lebensunterhalt aufkommen….und vermögende Eltern wären auch nicht schlecht 🙂   dann steht dem herzhaften Sprung ins Haifischbecken nichts entgegen, mitten unter Quereinsteiger,Seiteneinsteiger,altenHasen,Immernochdabeiprofis und Halbprofis im Nebenerwerb sowie fotografierenden Friseuren und Modedesignern…und ja : auch fotografierenden Kunden und Art-Direktoren…denn merke : wenn ich auch sonst nichts kann , ne Knipse in die Höhe halten geht schon…und man sollte nie glauben das man es geschafft hat denn das wäre dann schon der Anfang vom Ende…und die Rentenbescheinigung der Bundesanstalt am besten ungelesen in den Müll werfen…lohnt sich nicht..irgendwann , so ca. 20.000 Fotos später merkt man dann das man irgendwie dazu gehört…spätestens aber dann wenn man gefragt wird wie man dahin kommt wo man ist und sich ob der Frage ratlos die wenigen mittlerweile grauen Harre rauft 🙂

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Eine Antwort zu “no risk, no…

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