next door to alice…

plattenbau 1kennt noch jemand dieses stück ?..ich glaube die band hiess..smokie mit dem sänger chris norman…den gibts heute noch und damals war es total uncool für einen jungen diese art von musik zu hören…so kurz vor abba…also ging gar nicht…mitsingen konnte trotzdem jeder diese lieder….und für mich ist mit der band auch ein aha erlebniss verbunden…hatte ich mir doch (heimlich) statt acdc die neue platte von smokie gekauft und dann schnell meinen ebenfalls neuen cassettenrecorder angeschlossen , zwecks kopie…und dann abends über kopfhörer die musik zu hören…aber was war das ??? links und rechts kamen unterschiedliche töne aus dem hörer und die gitarre schien hinten zu sein derweil herr norman vor mir stand und klagend mir sein leid vortrug…äh, das musste also jetzt stereo sein..schloss ich nach einer schrecksekunde um damit endgültig mein mono dasein zu beenden…heute, viele weitere teure stereoanlagen später habe ich diese eine platte immer noch im kopf…und das stück von der alice, die wegzog und er sie doch so liebte und sich 20 jahre nicht traute..schnief..moment ,ein taschentuch bitte…danke, geht wieder, wo war ich stehengeblieben..ach so, alice,the girl next door..ich lebte damals auf dem dorf, unvorstellbar jemanden nicht zu fragen..wir kannten uns doch eh alle…aber als ich nun neulich sehr früh morgends durch berlin lief und an diesem haus vorbeikam..die wohnungen passend zu den jeweiligen autofarben gestrichen…da erinnerte ich mich wieder an das lied und ja :hier könnte es gespielt haben, die traurige geschichte von alice und chris…und weil sie jetzt ja weg war und er nichts mehr zu tun hatte kaufte er sich farbeimer um seinem monoleben einen neuen anstrich zu geben…und wenn er nicht gestorben ist klingelt er bald bei euch an der tür…lasst ihn rein, er malt auch euer leben schöner…schnieffff..noch ein taschentuch bitte 🙂

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10 Antworten zu “next door to alice…

  1. Oh, ich erinnere mich an das Lied, auch wenn ich kein Smokie-Fan war. Das erste Mal gehört bei Ilja Richter. Und an kopieren mit Kassentenrecorder auch und ein Stereo-Aha-Elebnis. Und während meines Studiums sogar an eine Alice nebenan. Da hören dann aber die Gemeinsamkeiten auf. Ich war froh, als sie auszog…
    Und, bevor ich es vergesse, das Bild gefällt mir sehr. ich mag die Tristesse, die durch den lechten Schwung im Wasser konterkariert wird.
    LG Michel

    • hallo michael,
      super, ich kann also meine Geschichte mit dir teilen …nur das mir noch keine leibhaftige alice untergekommen ist…vielleicht ja ein Glücksfall wenn ich deinen Bericht richtig gelesen habe 🙂
      danke für das lob und lieber gruss, Jürgen

    • hallo stefan….ok, ok, ich weiss bei dir in deinem kulturraum hörte man aus tiefergelegten Kadett Cabrios gerne …die modernen Gespräche ( komische Übersetzung) mit laut mitzusingendem : brother lui,lui,lui
      da bleibt natürlich kein platz mehr für tiefsinnige songtexte :-),
      grüsse, Jürgen

  2. ich glaube nicht dass die plattenbauten damals so anonym waren, ich bin auch in genau so einem aufgewachsen, aber in einer kleinstadt….man lauerte am fenster bis der ersehnte kam, an den briefkasten ging, den brief sofort öffnete und sich dann umschaute und alle fenster des gegenüberliegenden blogs absuchte. ( ich mag dich, wohne gegenüber, gebe heute abend lichtzeichen ) und dann stand man am abend wieder hinter der gardine und beobachtete wie er am fenster steht und auf das lichtzeichen wartet, aber man traut sich nicht, weil er ja dann weiss, es war die kleine rotblonde mit den sommersprossen und dann geht er wieder rein und macht die tür einfach zu…… ok, damals war ich 14 :-),…i irgendeines abends hat dann meine mutter die lichtzeichen für mich gemacht, sie wollte mein jammervolles dasein beenden, im gegenzug hat er mir im winter auf dem wäscheplatz dann ein riesiges herz mit den schneeschieber geschoben….

    ich mag deine fotos und wie du schreibst und verfolge dich dann mal 🙂 ab heute
    gruß coco

    achso und ich glaube chris norman war einfach nur ein bisschen deppert…oder alice eine hochnäsige zicke 🙂

    • hallo coco,
      das ist eine sehr schöne Geschichte die du da erzählst…und du hast recht, als ich dann zu studentenzeiten auch in einem(nicht ganz so grossen)plattenbau wohnte habe ich auch gemerkt das die durchaus kommunikativ sind…und das mit dem herz auf dem wäscheplatz werde ich mir mal als fotoidee für den kommenden winter aufheben!
      danke für das lob…und ich fühle mich gerne von dir verfolgt, mag deine Bilder auch sehr !
      lg, Jürgen

      • und so ein herz auf dem wäscheplatz macht sehr sehr viele frauen glücklich 🙂 leg dich auf die lauer und fotografiere die gesichter hinter den fenstern 🙂 oder zählt das dann schon als kameraüberwachung oder stalking? ich glaube aber als „kunstprojekt“ deklariert ist fast alles erlaubt.

  3. das ist erlaubt…und der Grund warum ich Fotograf geworden bin : mein Chef in der fotografenlehre sagte mir : du kannst ruhig sonntags in dreckigen jeans verbotenerweise über eine mauer klettern…sag einfach du bist Fotograf 🙂

  4. stimmt, sehr tiefsinnig, denkt sich der Hamburger Dandy, immerhin hatten sie 140 nr. 1 hits, z.b auf den Fidschi Inseln und auf samoa und in papua Neuguinea….und im Ruhrgebiet :-)))

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